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Yoga bei Diabetes – ein wichtiges Thema für unsere Zeit

  • Autorenbild: Anja
    Anja
  • 9. Feb.
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 15. März


Symposiums-Beitrag auf der DDG Herbsttagung 2025: Yoga als Gamechanger – mehr Bewegung und Entspannung für Menschen mit Diabetes, Foto @DDG/Deckbar
Symposiums-Beitrag auf der DDG Herbsttagung 2025: Yoga als Gamechanger – mehr Bewegung und Entspannung für Menschen mit Diabetes, Foto @DDG/Deckbar

Der Berufsverband der Yogalehrenden in Deutschland (BDYoga) hat kürzlich einen Beitrag von mir zum Thema Yoga bei Diabetes veröffentlicht.

👉 Den Artikel findest du hier:


Dass der BDYoga dieses Thema aufgreift, freut mich sehr. Denn Stoffwechselerkrankungen wie Insulinresistenz und Typ-2-Diabetes nehmen weltweit stark zu – und betreffen längst nicht nur Menschen mit einer diagnostizierten Erkrankung. Insulinresistenz entwickelt sich häufig über viele Jahre hinweg. Sie bleibt oft lange unbemerkt, beeinflusst aber bereits zentrale Prozesse unseres Stoffwechsels: Energieverwertung, Fettstoffwechsel, Entzündungsprozesse und hormonelle Balance.

Gerade deshalb ist es wichtig, früh ein Bewusstsein für Stoffwechselregulation zu entwickeln.


Yoga als Regulationsprogramm


Yoga wird häufig vor allem mit Dehnung, Entspannung oder Beweglichkeit verbunden. Doch aus physiologischer Sicht kann Yoga auch als Regulationsprogramm für den Organismus verstanden werden. Bewegung aktiviert die Muskulatur und unterstützt damit die Aufnahme von Glukose in die Zellen. Gleichzeitig wirkt eine atemzentrierte Yogapraxis regulierend auf das Nervensystem. Durch bewusstes und verlangsamtes Atmen kann sich der Körper aus einem dauerhaften Stressmodus lösen. Beide Ebenen – Muskelaktivität und nervale Regulation – spielen auch für die Insulinsensitivität eine wichtige Rolle.


Ein Thema auch für Yogalehrende


Für Yogalehrende eröffnet sich hier ein spannendes und zugleich verantwortungsvolles Feld.

Viele Menschen kommen heute mit Themen wie Stress, Erschöpfung, hormonellen Veränderungen oder Gewichtszunahme in den Yogaunterricht – alles Faktoren, die eng mit Stoffwechselprozessen verbunden sind. Yoga kann hier zwar keine medizinische Therapie ersetzen. Aber es kann Menschen dabei unterstützen, wieder einen bewussteren Zugang zu ihrem Körper, ihrem Atem und ihrem Stoffwechsel zu entwickeln. Gerade in einer Zeit, in der metabolische Erkrankungen weltweit zunehmen, lohnt es sich, dieses Potenzial von Yoga stärker in den Blick zu nehmen.


Stoffwechsel verstehen – auch in der Longevity-Diskussion


Aktuell wird viel über Longevity, Biohacking und einzelne Ernährungsstrategien diskutiert. Diese Debatten können inspirierend sein. Gleichzeitig besteht die Gefahr, dass grundlegende physiologische Zusammenhänge aus dem Blick geraten. Für die langfristige Gesundheit bleiben zentrale Fragen entscheidend:


  • Wie reguliert unser Körper Energie?

  • Wie sensibel reagieren unsere Zellen auf Insulin?

  • Wie beeinflussen Bewegung, Stress und Ernährung unseren Stoffwechsel?


Auch bei allen neuen Trends gilt daher: Die Regulation unseres Stoffwechsels – einschließlich der Rolle von Makronährstoffen – bleibt eine zentrale Grundlage für Gesundheit.


Das Thema Yoga und Stoffwechselgesundheit wird uns in den kommenden Jahren wahrscheinlich noch stärker beschäftigen. Umso wichtiger ist es, früh Bewusstsein dafür zu schaffen – sowohl im Gesundheitsbereich als auch innerhalb der Yoga-Community.


Wer sich dafür interessiert, findet meinen vollständigen Artikel hier beim BDYoga:

👉 https://www.yoga.de/news/yoga-bei-diabetes 👉 Wenn Sie dieses Thema im Rahmen eines Vortrags oder Workshops vertiefen möchten, finden Sie hier Informationen zu meinen Speaker-Formaten.

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